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   Landesverband der Bayerischen Geflügelwirtschaft e.V.

Geflügelwirtschaft öffnet Türen zum interaktiven Stallrundgang – und ermöglicht Verbrauchern Blick in einen Hähnchenstall

Berlin, 2. September 2013
Wie sieht ein Geflügelstall von innen aus? Wieviel Platz haben die Tiere? Woraus besteht das Futter? Was bedeutet tiergerechte Haltung? Und wie wird das Ganze überhaupt kontrolliert? Diese und viele weitere Fragen stellen sich Verbraucher zunehmend, wenn es um die Haltung von Hähnchen in Deutschland geht. Das neueste Internetangebot der deutschen Geflügelwirtschaft setzt genau hier an: Beim „interaktiven Stallrundgang“ auf www.deutsches-geflügel.de/stallrundgang können alle interessierten Verbraucher einen authentischen Blick hinter die Kulissen der Geflügelhaltung werfen.

Der interaktive Stallrundgang, treten Sie ein >

Für die deutsche Geflügelwirtschaft ist der interaktive Stallrundgang ein weiteres Informationsangebot im Rahmen der Transparenzoffensive, die die Branche seit nunmehr knapp zwei Jahren konsequent fortführt. Und das Angebot stößt auf großes Interesse: Seit dem Start Anfang August wurde der Rundgang bereits mehr als 14.000-mal aufgerufen. Der interaktive Stallrundgang führt die Nutzer anschaulich über verschiedene Anlaufpunkte eines Geflügelhofs. Und er zeigt dabei nicht nur eine Vielzahl von Details aus einem Hähnchenstall im Bild, sondern erklärt umfassend Zusammenhänge und gibt dem Besucher viele Informationen rund um die Geflügelhaltung in Deutschland mit auf den Weg – von den Tieren und den Aufgaben des Halters, über die Bedeutung von Einstreu, Belüftung und Beleuchtung bis hin zur Betreuung durch den Tierarzt oder den regelmäßigen und unangekündigten Kontrollen.

Stallrundgang zeigt einen echten Halter und seinen Geflügelstall Für den Rundgang öffnet der 26-jährige Landwirt und Geflügelhalter Malte Eickhoff dem Verbraucher die Türen zu seinem Hähnchenstall und ermöglicht einen Einblick in seine tägliche Arbeit: „Es ist für mich selbstverständlich, dass ich meine Stalltüren auch virtuell für alle interessierten Verbraucher öffne. Ich habe selbst auch immer wieder Besucher auf meinem Hof und stelle häufig fest, dass die Menschen ein vollkommen falsches Bild von unserer Arbeit haben. Daher müssenwir auch weiterhin jedem erklären, was wir jeden Tag tun und leisten. Und das eben auch online.“ Für die deutsche Geflügelwirtschaft ist die Aufklärungsarbeit um die moderne Geflügelhaltung einer der wichtigsten Schritte, damit die Verbraucher auch weiter- hin mit Vertrauen zu deutschem Geflügelfleisch greifen können. Wie Leo Graf von Drechsel, Präsident des Zentralverbands der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG), betont, kommt es dabei auch auf das tatkräftige Mitwirken der deutschen Geflügelhalter an: „Die rund 6.500 Geflügelhalter in Deutschland sind unsere wichtigsten Botschafter. Daher freut es mich besonders zu sehen, dass gerade in der jungen Generation der Halter ein ganz natürlicher Wille zu Öffnung und Transparenz da ist. Dass wir nun mit dem interaktiven Stallrundgang den Betrieb eines echten Geflügelhalters einem großen Publikum präsentieren können, spricht für diese Offenheit. 

Salmonellen in der Tierhaltung

Eierstiege

Durch moderne Hygienestandards entlang der gesamten Prozesskette bei der Erzeugung von Geflügelfleisch ist die Keimbelastung auf den Produkten heute so gering wie nie.
Im Sinne einer durchgehenden „Prozesshygiene“ (also einer kontinuierlichen Hygienesicherung während des gesamten Erzeugungsprozesses) werden in Deutschland zu jedem Zeitpunkt der Geflügelfleischerzeugung Vorkehrungen getroffen, um Keime zu vermeiden oder auf niedrigem Niveau zu halten – beginnend in den Elterntierhaltungen, den Brütereien, über die Aufzucht in den landwirtschaftlichen Betrieben, bis hin zur Schlachtung und Verarbeitung in den Schlachtereien. Die Salmonellenbelastung bei Hähnchenfleisch beispielsweise konnte in Deutschland so auf rund 3 Prozent reduziert werden.   Weiterlesen


Gefährliche Bakterien: Salmonellen in der Tierhaltung | Unser Land | BR    Info-Film bei Youtube

Woher kommen multiresistente Keime wirklich?

In den Medien ist derzeit viel von multiresistenten Keimen die Rede.  
Tatsächlich spielt die Tierhaltung hierbei eher eine Nebenrolle. So zeigt eine Untersuchung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), dass multiresistente Keime des Typs MRSA („Methicillin-resistente Staphylococcus aureus“) ihren Ursprung nahezu ausschließlich in der Humanmedizin haben.

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