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   Landesverband der Bayerischen Geflügelwirtschaft e.V.

Die Geflügelhaltung ist mit dem Tierschutz nicht vereinbar, denn sie erfolgt in Massentierhaltung.


Fakt ist

Es werden sowohl alle Vorgaben des Tierschutzgesetzes beachtet als auch strenge Qualitätsstandards befolgt, die sich die Branche selbst gesetzt hat. Die Zahl der Tiere, die in einem Stall gehalten werden, sagt darüber hinaus noch nichts über die Haltungsbedingungen oder die Tier- und Umweltstandards aus.

Kritisch hinterfragt

Tiergerechte und sachkundige Tierhaltung.
Die Geflügelaufzucht in Deutschland wird kontinuierlich weiterentwickelt, die tiergerechte Haltung spielt seit jeher eine große Rolle. So findet die Geflügelhaltung in Deutschland heute ausschließlich in Bodenhaltung statt. Das bedeutet, dass sich alle Tiere frei in den Ställen bewegen und angeborene Verhaltensweisen wie Scharren und Picken ausleben können.
Sehr früh hat die deutsche Geflügelwirtschaft die Initiative ergriffen und bereits 1999 die bundeseinheitlichen Eckwerte bei Hähnchen und Puten unter der Führung des Bundeslandwirtschaftsministeriums sowie unter Einbeziehung von Tierschutzorganisationen und der Bundesländer entwickelt. Im Bereich der Puten standen diese Eckwerte 2005 auf dem Prüfstand und werden derzeit einer erneuten Prüfung auf Basis neuster wirtschaftlicher Untersuchungen und praktischer Erfahrungen unterzogen.

Die Haltung von Hähnchen ist seit Oktober 2009 in der "Hähnchenhaltungsverordnung" detailliert geregelt. Auf Basis der bundeseinheitlichen Eckwerte wurde die EURichtlinie zur Haltung von Hähnchen mit der Vierten Verordnung zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung (TierSchNutztV) in deutsches Recht umgesetzt. Diese wurde hierzulande sogar noch strenger umgesetzt, als es die EU vorsieht.
So ist in Deutschland bei der Hähnchenaufzucht eine maximale Besatzdichte von 35 Kilogramm pro Quadratmeter – bei verlängerter Aufzucht mit größeren Tieren von 39 Kilogramm pro Quadratmeter – vorgeschrieben. In anderen EU-Mitgliedsstaaten sind 42 Kilogramm pro Quadratmeter üblich. Die Optimierung der Haltungsbedingungen geht aber auch trotz eines bestehenden gesetzlichen Rahmens stetig weiter. So erfolgt derzeit die Erarbeitung der guten fachlichen Praxis für die Hähnchenaufzucht.

Der Begriff Massentierhaltung ist nicht definiert
Wichtig für das einzelne Tier sind optimale Hygiene- und Fütterungsbedingungen sowie ein gutes Stallklima. Dies wird maßgeblich durch die Betreuung der Tiere in den Aufzuchtanlagen über speziell ausgebildete, sachkundige Fachkräfte, die alle Abläufe gewissenhaft dokumentieren und kontrollieren, garantiert. Hier ist ein geschulter Blick bei der täglichen Bewertung der Tiergesundheit elementar. Dieser Faktor ist viel entscheidender als die Anzahl der Tiere, die in einem Stall gehalten werden. Größere Bestände bringen darüber hinaus den Vorteil, dass die vorhandenen Ressourcen besser eingesetzt werden können und das technische Know-how effektiver genutzt werden kann.

gefluegel eier qualitaet bayernBayern setzt Maßstäbe

Was steht hinter  dem Zeichen:  „Geprüfte Qualität Bayern“?
Träger des Zeichens ist der Freistaat Bayern, vertreten durch das Staatsministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten.
Das Zeichen dient der Förderung der bayerischen Landwirtschaft, bietet dem Verbraucher mehr Transparenz, garantierte bayerische Herkunft und unterstützt durch kurze Wege eine nachhaltige Erzeugung.

Studie Gefluegelwirtschaft2015

Eine Analyse der Erzeugungsstandards


Deutschland im internationalen Vergleich

 

 

fleischatlas 2016

Kooperationsprojekt von 
Heinrich-Böll-Stiftung,

Bund für Umwelt- und 
Naturschutz Deutschland,

Le Monde diplomatique.

 

 

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