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   Landesverband der Bayerischen Geflügelwirtschaft e.V.

Viele Geflügelteile sind auf dem deutschen Markt nicht erwünscht und werden in Entwicklungsländer exportiert. Dort zerstören sie die Existenz der Produzenten vor Ort.

 

Fakt ist

Die Problematik in den Entwicklungsländern ergibt sich aus dem Fehlen schlüssiger Erzeugungs- und Vermarktungskonzepte der dortigen Geflügelwirtschaft, nicht aus dem Export.

Der Geflügelfleischmarkt ist internationalisiert, daher exportiert auch Deutschland Geflügelfleisch in ausländische Märkte. Das dabei von der deutschen Geflügelwirtschaft angebotene Fleisch wird – wie das in Deutschland verkaufte – nach den hohen deutschen Qualitätsstandards produziert.

 

Kritisch hinterfragt

Europa importiert große Mengen Geflügelfleisch.
Die Diskussion um einen sozial unverträglichen Export von deutschem Geflügelfleischin Entwicklungsländer entspricht nicht der Sachlage und wird emotional geschürt.
In den betreffenden Ländern fehlen bislang Strukturen für die Erzeugung und Vermarktung von Geflügelfleisch. Diese zu entwickeln ist nicht Aufgabe der deutschen Geflügelwirtschaft. Die deutsche Geflügelwirtschaft hat mit ihrem branchenweiten Qualitäts- und Herkunftskonzept eine Maßnahme entwickelt, um im Wettbewerb mit günstigen Geflügelerzeugern wie Brasilien und Thailand bestehen zu können. Denn durch billige Importe nach Europa entstehen der deutschen Geflügelwirtschaft selbst Wettbewerbsnachteile. So werden jährlich rund 650.000 Tonnen Geflügelfleisch aus Drittländern wie Brasilien oder Thailand zollbegünstigt in die europäische Gemeinschaft eingeführt.
In Deutschland folgen die Geflügelerzeuger hohen Qualitätsstandards, die sich einerseits aus den rechtlichen Vorgaben bezüglich Tier-, Verbraucher- und Umweltschutz und andererseits aus freiwilligen, branchenbezogenen und unternehmensspezifischen Anforderungen ergeben. Die dadurch höheren Erzeugungskosten werden bewusst in Kauf genommen, schränken allerdings die Möglichkeiten im weltweiten Wettbewerb ein. Dennoch geht nur Ware in den Export, die den in Deutschland geltenden Erzeugungsstandards gerecht wird. Der anschließende sachgerechte Umgang mit dem Geflügelfleisch liegt schließlich bei den Händlern und Verkäufern in den Exportländern.

gefluegel eier qualitaet bayernBayern setzt Maßstäbe

Was steht hinter  dem Zeichen:  „Geprüfte Qualität Bayern“?
Träger des Zeichens ist der Freistaat Bayern, vertreten durch das Staatsministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten.
Das Zeichen dient der Förderung der bayerischen Landwirtschaft, bietet dem Verbraucher mehr Transparenz, garantierte bayerische Herkunft und unterstützt durch kurze Wege eine nachhaltige Erzeugung.

Studie Gefluegelwirtschaft2015

Eine Analyse der Erzeugungsstandards


Deutschland im internationalen Vergleich

 

 

fleischatlas 2016

Kooperationsprojekt von 
Heinrich-Böll-Stiftung,

Bund für Umwelt- und 
Naturschutz Deutschland,

Le Monde diplomatique.

 

 

Vorurteile ausräumen!
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