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   Landesverband der Bayerischen Geflügelwirtschaft e.V.

Antibiotika und Pflanzen

Antibiotika aus der Geflügelhaltung finden über die Gülle ihren Weg in die Pflanzen und damit letztlich in die Lebensmittel des Menschen.

Fakt ist

In der Geflügelhaltung fällt Festmist an.

Kritisch hinterfragt

Antibiotikagehalt im Boden führt nicht unbedingt zu einem Gehalt in der Pflanze
Die Vergabe von Antibiotika erfolgt in der Geflügelaufzucht ausschließlich unter Aufsicht und nach Indikation des Veterinärs. Entgegen der in letzter Zeit kursierenden Daten, hat sich die Vergabe von Antibiotika nicht erhöht. Erhebungen haben dies nachgewiesen. Kommt es jedoch im Sinne eines aktiven Tierschutzes dazu, dass Medikamente vergeben werden müssen, erfolgt die Vergabe meist über das Trinkwasser. Damit wird das Medikament zunächst verstoffwechselt. Nur geringe Mengen werden ausgeschieden und gelangen in die Gülle und den Mist. Es sind nur moderne Wirkstoffe zugelassen, die schnell abgebaut werden.

Grundsätzlich ist Geflügelmist ein wertvoller Wirtschaftsdünger, der dem Boden die Nährstoffe zurückgibt, die er während des Pflanzenwachstums verliert. Die Ausbringung ist nur nach der Ernte der Frucht erlaubt. Nach dem Ausbringen erfolgt die Einarbeitung in den Boden. Ein dabei entstehender möglicher Gehalt von Antibiotika im Boden führt noch lange nicht zu einem Gehalt in der Pflanze.

So werden beispielsweise zunächst durch Niederschlag Bestandteile ausgewaschen. Die nun noch enthaltenen geringen Mengen an Antibiotika können zwar noch von der Pflanze in einem entsprechend frühen Stadium aufgenommen werden, sind jedoch in der späteren Frucht nicht mehr nachweisbar.

Quelle: IDEG

gefluegel eier qualitaet bayernBayern setzt Maßstäbe

Was steht hinter  dem Zeichen:  „Geprüfte Qualität Bayern“?
Träger des Zeichens ist der Freistaat Bayern, vertreten durch das Staatsministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten.
Das Zeichen dient der Förderung der bayerischen Landwirtschaft, bietet dem Verbraucher mehr Transparenz, garantierte bayerische Herkunft und unterstützt durch kurze Wege eine nachhaltige Erzeugung.

Studie Gefluegelwirtschaft2015

Eine Analyse der Erzeugungsstandards


Deutschland im internationalen Vergleich

 

 

fleischatlas 2016

Kooperationsprojekt von 
Heinrich-Böll-Stiftung,

Bund für Umwelt- und 
Naturschutz Deutschland,

Le Monde diplomatique.

 

 

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