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   Landesverband der Bayerischen Geflügelwirtschaft e.V.

Antibiotika und Fleisch

Durch die zunehmende Vergabe von Antibiotika in der Geflügelaufzucht werden zunächst die Tiere und später auch die Menschen, die das Fleisch verzehren, gegen dieses Mittel immun.

Fakt ist

Die Vergabe von Antibiotika erfolgt nie prophylaktisch. Für den Verbraucher ist
das Fleisch von Tieren, die mit Antibiotika behandelt wurden, unbedenklich.

Kritsch hinterfragt

Kein Antibiotikum in Geflügelfleisch.
Die Bestrebungen jedes Halters zielen maßgeblich auf den geringstmöglichen Einsatz von Antibiotika ab. Der Halter hat nicht nur ein ethisches Interesse am Wohlergehen seiner Tiere, sondern auch ein wirtschaftliches. Denn neben dem logistischen Aufwand, der mit dem Einschalten des Tierarztes, der Vergabe des Medikaments und der ausführlichen Dokumentation verbunden ist, verursachen antimikrobielle Behandlungen zusätzliche Kosten. Daher ergreift der Tierhalter alle Maßnahmen, um den Einsatz von Arzneimitteln während der Aufzucht zu vermeiden. Dazu zählen beispielsweise eine gründliche Reinigung und Desinfektion der Ställe sowie der Stalleinrichtung vor Neubelegung, eine sorgfältige Personen- und Betriebshygiene während der Aufzucht, eine konsequente Futtermittelhygiene und eine qualifizierte Tierbetreuung zur Sicherstellung eines optimalen Tierhaltungsmanagements.

Wenn die Vergabe von Antibiotika im Sinne eines aktiven Tierschutzes dennoch nötig ist, erfolgt dies ausschließlich durch die Entscheidung des Tierarztes. In Deutschland besteht die Pflicht den Einsatz genau zu dokumentieren. Eine aktuell vorgenommene  Auswertung von Daten dieser Dokumentation hat ergeben, dass der Einsatz von Antibiotika so gering wie vor ungefähr zehn Jahren ist. Die derzeit kursierenden Werte zum Antibiotika-Einsatz, auf denen sich die Behauptung eines massiv gestiegenen Antibiotika-Einsatzes begründet, sind nicht haltbar.
Kommt es zu einer Verabreichung von Antibiotika, gelten die jeweils vorgeschriebenen Wartezeiten. So wird sichergestellt, dass das Medikament im Körper des Tiers verstoffwechselt wurde. Die Wartezeiten sind in den Beipackzetteln angegeben und werden vom zuständigen Veterinär überprüft.

Quelle: IDEG

gefluegel eier qualitaet bayernBayern setzt Maßstäbe

Was steht hinter  dem Zeichen:  „Geprüfte Qualität Bayern“?
Träger des Zeichens ist der Freistaat Bayern, vertreten durch das Staatsministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten.
Das Zeichen dient der Förderung der bayerischen Landwirtschaft, bietet dem Verbraucher mehr Transparenz, garantierte bayerische Herkunft und unterstützt durch kurze Wege eine nachhaltige Erzeugung.

Studie Gefluegelwirtschaft2015

Eine Analyse der Erzeugungsstandards


Deutschland im internationalen Vergleich

 

 

fleischatlas 2016

Kooperationsprojekt von 
Heinrich-Böll-Stiftung,

Bund für Umwelt- und 
Naturschutz Deutschland,

Le Monde diplomatique.

 

 

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