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   Landesverband der Bayerischen Geflügelwirtschaft e.V.

Durch das erhöhte Verkehrsaufkommen, das mit einem Geflügelaufzuchtbetrieb
einhergeht, werden die Anwohner gesundheitlich durch den Feinstaub der Autoabgase belastet. 

 

Fakt ist 

Die für Geflügelaufzuchtanlagen notwendige Logistik verursacht nur eine sehr geringe Verkehrsbelastung. Zudem müssen die Anlagen einen bestimmten Abstand zur Wohnbebauung einhalten.

 

Kritisch hinterfragt

Genehmigungsverfahren verlangt Mindestabstand zur Wohnbebauung.
Bei Geflügelaufzuchtanlagen gibt es nur zwei Faktoren, die eine Logistik per Lkw erfordern: die Belieferung mit Futtermitteln sowie der An- und Abtransport der Tiere.
Dank Lagerhaltung erfolgt die Versorgung mit Futtermitteln nur circa einmal im Monat. Der An- und Abtransport der Tiere findet in der Regel einmal pro Monat statt.
Die Betreuung der Anlage durch Tierarzt und Betriebe erfolgt mit normalen Pkw. Das Verkehrsaufkommen in der Region steigt durch die Anlage somit nur gering.
Das Genehmigungsverfahren für Tierhaltungsanlagen ist – sowohl beim Neubau als auch bei der Erweiterung einer bestehenden Anlage – sehr aufwendig. Der Bauherr
muss nachweisen, dass ein umfangreicher Katalog von rechtlichen und technischen Anforderungen eingehalten wird. Ziel ist es, mögliche zusätzliche Belastungen der
Anwohner in der Region von vornherein zu minimieren. Geprüft wird unter anderem die Standortwahl. Das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) und das Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz (UVPG) nennen verschiedene Bereiche, die im Rahmen eines Genehmigungsverfahrens besonders berücksichtigt werden müssen.

Zu diesen sogenannten Schutzgütern zählt unter anderen der Mensch einschließlich der menschlichen Gesundheit. Im Genehmigungsverfahren einer Tierhaltungsanlage
müssen alle in den beiden Gesetzen genannten Schutzgüter berücksichtigt werden. Ergebnis einer Voruntersuchung kann schließlich sein, dass Standortalternativen
gesucht werden müssen.
Um alle Immissionsgrenzwerte einzuhalten, sind durch das Genehmigungsverfahren Mindestabstände der Tierhaltungsanlagen zur Wohnbebauung einzuhalten. Dies wird im Rahmen des Genehmigungsverfahrens für jeden Einzelfall geprüft. Die Abstände werden mithilfe der Abstandsleitlinien beziehungsweise Abstandserlasse der einzelnen Bundesländer festgelegt. Somit ist auch das Risiko einer möglichen Gesundheitsbelastung durch ein erhöhtes Verkehrsaufkommen eingedämmt.

gefluegel eier qualitaet bayernBayern setzt Maßstäbe

Was steht hinter  dem Zeichen:  „Geprüfte Qualität Bayern“?
Träger des Zeichens ist der Freistaat Bayern, vertreten durch das Staatsministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten.
Das Zeichen dient der Förderung der bayerischen Landwirtschaft, bietet dem Verbraucher mehr Transparenz, garantierte bayerische Herkunft und unterstützt durch kurze Wege eine nachhaltige Erzeugung.

Studie Gefluegelwirtschaft2015

Eine Analyse der Erzeugungsstandards


Deutschland im internationalen Vergleich

 

 

fleischatlas 2016

Kooperationsprojekt von 
Heinrich-Böll-Stiftung,

Bund für Umwelt- und 
Naturschutz Deutschland,

Le Monde diplomatique.

 

 

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